„Musicalytics“: Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Forschungsprojekt am ifmpf

Forschungsföderung für Projekt "musicalytics"

Musicalytics“: Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Verbundprojekt zur Aneignung musikalischer Fähigkeiten in digitalen Lernumgebungen mit insgesamt 620.000 € an der HMTMH und dem Bremer Institut für Informationsmanagement

Ab dem 1. Oktober erforschen das Institut für Informationsmanagement Bremen und das Institut für musikpädagogische Forschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover gemeinsam Lernwege und –strategien von Menschen, die sich in non-formalen Settings musikalische Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignen.

Im Projekt „Musicalytics“ soll das Lernverhalten bei der Aneignung musikbezogener Inhalte in nicht linear organisierten digitalen Lernumgebungen untersucht werden. Zu diesem Zweck werden datengenerierende Lernangebote bereitgestellt, die eine Auseinandersetzung mit Inhalten und Problemstellungen möglich machen. Um Lernwege bzw. digitale Spuren sichtbar zu machen, werden Methoden aus der Informatik eingesetzt und kombiniert, sodass Lernprozesse und –pfade protokolliert und automatisiert ausgewertet werden können.

Im Rahmen eines innerhalb des Projektes vorbereiteten und angebotenen Kurses an zwei Musikschulen sind von den Teilnehmenden Aufgaben unterschiedlicher Art zu bearbeiten. Wie diese Aufgaben unter Einbeziehung welchen Materials gelöst werden, wird durch qualitative und quantitative Erhebungsmethoden aufgezeichnet und sowohl mit Hilfe von „learning analytics“ als auch unter fachdidaktischer Perspektive ausgewertet. Ergänzend werden in einem geschützten Bereich der Projekt-Webseite Daten zu den Orientierungs- und Lernwegen erhoben, die Aufschluss über metakognitive Prozesse. zu geben vermögen.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Musikdidaktikerm und Informatiker_innen entsteht dabei die Möglichkeit, auf jeweils avanciertem Niveau neue Lösungen für notwendige Anpassungen zu finden, umfassend Daten zu erheben und die dabei entstehenden großen Datenmengen zu analysieren.

 

Weitere Information zum Projekt finden Sie unter www.musicalytics.de