Dissertationsprojekte

Cornelia Dirks - Der Einsatz digitaler Medien im inklusiven Musikunterricht

Die Studie geht der Fragestellung nach, wie Tablets von Lehrkräften einsetzt werden, um „inklusiven Musikunterricht“ anzustreben. Dabei werden mittels GTM Unterrichtsvideos aus der Sekundarstufe I verschiedener Schulformen kombiniert mit Stimulated-Recall-Interviews der Lehrkräfte, die eben diese Unterrichtseinheit mit Tablets durchgeführt haben. Ziel ist die Bildung einer Grounded Theory zum inklusiven Musikunterricht mit digitalen Medien.

Tanja Hienen - Die musikbezogene Orientierung junger Erwachsener am Beginn von Ausbildung und Studium - eine qualitative Studie aus einer Befähigungsperspektive

In dem Promotionsprojekt wird grundlegenden Fragen nach der musikbezogenen Orientierung von jungen Erwachsenen, die sich am Beginn ihres Berufsausbildung oder ihres Studiums befinden, nachgegangen. Diese jungen Erwachsenen müssen sich kulturell neu orientieren. Fokussiert wird dabei auf Faktoren, die die heutige Ausprägung von musikalisch-kultureller Teilhabe aktuell und im Laufe des Lebens aus Sicht der jungen Erwachsenen beeinflusst haben und dabei in der neuen Lebensphase am Beginn von Ausbildung und Studium potenziell wertvolle Funktionen übernehmen. Praktische Relevanz erlangt es, indem auch Empfehlungen für die Ausgestaltung musikbezogener Förderprogramme gegeben werden sollen.

Alban Peters - Zwischen „Geist“ und „Sinnenwelt“: Musik zum Nach-Denken. Eine musikalisch-philosophische Untersuchung

Musik und Philosophie sind als „Hilfsmittel“ in Praxis und Didaktik der jeweils anderen Disziplin zwar präsent, begegnen sich dort aber nur selten auf Augen- (bzw. Ohren-)Höhe. Ob und wie gleichberechtigte musikalisch-philosophische Interaktionen im Rahmen des (Schul-)Unterrichts möglich sind, erforscht dieses Promotionsprojekt. Der Begriff des „Nach-Denkens“ ist von Hannah Arendt geprägt, deren philosophische Überlegungen die Untersuchung theoretisch-methodisch rahmen.

Gesa Riedel - Erfüllendes Musizieren in heterogenen Instrumentalgruppen. Fiktion oder Wirklichkeit?

Im Fokus des Promotionsprojektes steht die Frage, ob in heterogenen Instrumentalgruppen ein hochwertiges gemeinschaftliches Klangergebnis erzielt werden kann. Die Coolen ElbStreicher aus Hamburg stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. Ihre Arbeitsmethoden im Umgang mit Heterogenität werden dem Erkenntniszuwachs der Lehre dienend evaluiert. Die Ergebnisse sollen im Mixed Methods Design die anschließend qualitativen Leitfadeninterviews unterstützen. Ziel der Arbeit ist es, innerhalb des musikpädagogischen Handelns, evtl. neue Arbeitsmethoden und Sichtweisen des instrumentalen Musizierens in heterogenen Ensemblegruppen zu generieren.

https://www.coole-elbstreicher.de/index.html

Ilona Weyrauch - Musikalische Kompetenzen von Schulanfänger:innen

Eine empirische Langzeitstudie zu Kompetenzen im metrisch-rhythmischen und im melodischen Bereich von Grundschulkindern in ihrem ersten und zweiten Schuljahr unter Einbeziehung von Kontextdaten zu Musiknähe/-ferne der Familie und zu unterschiedlichen Qualifikationen der Lehrkräfte

Das Forschungsprojekt MuKo geht den Fragen nach, über welche basalen musikalischen Kompetenzen die Schüler:innen zu Beginn des ersten Schuljahres verfügen und wie sich diese in den ersten beiden Schuljahren entwickeln, wobei hier der Einfluss einer musiknahen bzw. -fernen Elternhauses sowie der Einfluss der unterschiedlich qualifizierten Lehrkräfte berücksichtigt wird.