Prof. Dr. Kai Martin

geb. 1963 in Hannover

Forschungsinteressen

  • Philosophie der Musikerziehung / Philosophische Ästhetik
  • Musikpädagogik und historische Musikwissenschaft: interdisziplinäre Forschungsfelder
  • Schulbücher für den Musikunterricht
  • Musikunterricht in Bläserklassen

Forschungsinstitutionen und Verbände

  • seit 2002 Mitglied des Instituts für musikpädagogische Forschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover (ifmpf)
  • seit 2006 Geschäftsführer im Vorstand der Bundesfachgruppe Musikpädagogik (BFG)

Berufspraxis

seit 2012

Professor für Musikdidaktik an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

2006 - 2012

Fachbereichsleiter für den Fachbereich „musisch-kulturelle Bildung“ an der Kooperativen Gesamtschule Neustadt am Rübenberge

2002 - 2006

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikpädagogische Forschung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover; Dissertation zum Thema Ästhetische Erfahrung und die Bestimmung des Menschen. Über Kants, Schillers und Humboldts Konzeptionen ästhetischer Bildung und ihre Relevanz für die Musikpädagogik;

2002 -  2003

Beratungstätigkeit für die Stiftung 100 Jahre Yamaha zum Thema Klassenmusizieren mit Keyboards

2001 -  2002

Fachbereichsleiter für den Fachbereich „Ästhetik“ an der Carl-Friedrich-Gauß-Schule (Kooperative Gesamtschule) in Hemmingen

1997 -  2001

Gymnasiallehrer für die Fächer Musik und Geschichte an der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig

1997

Redakteur der Zeitschrift „Musik und Unterricht“ beim Friedrich Verlag in Velber

1988 – 1992

Musikschullehrer für die Fächer Klarinette und Saxophon an der Musikschule „Haus der Musik am Deister e.V.“ in Springe

Ausbildung

1995 - 1997

Studienreferendar am Studienseminar Hannover I für das Lehramt an Gymnasien

1993 - 1995

Stipendium im Rahmen der Graduiertenförderung des Landes Niedersachsen

1988 - 1995

Studium im Fach Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hannover

1984 - 1990

Studium der Fächer Schulmusik und Geschichte in Hannover

Künstlerische Tätigkeit

seit 1986

Klarinettist im Salonorchester Ensemble des Fleurs (www.des-fleurs.de). Mitwirkung bei den folgenden CDs

  • Ich hab das Fräul’n Helen baden seh’n. Beliebte Schlager der 20er und 30er Jahre
  • Weihnachtsträumereien (produziert vom NDR)

Publikationen (Auswahl)

Monographien

  • Ästhetische Erfahrung und die Bestimmung des Menschen. Über Kants, Schillers und Humboldts Theorien ästhetischer Bildung und ihre Relevanz für die Musikpädagogik, Hannover 2008
  • Biographien von Komponistinnen und Komponisten im Musikunterricht, Hannover 2006

Aufsätze

  • Ästhetische Erfahrung und die Bestimmung des Menschen, in: Diskussion Musikpädagogik 41/2009, S. 62-63.
  • „Wir weilen bei der Betrachtung des Schönen ...“. Musikalische Bildung und die Praxis der Kontemplation, in: Das Musikleben fördern – Musik vermitteln. Freundesgabe zum 65. Geburtstag von Karl-Jürgen Kemmelmeyer, hrsg. von Andreas Lehmann Wermser und Günter Adler, Hannover 2008, S. 155-165.
  • Führt ein Bildungskanon zu musikalischer Bildung?, in: Bildungsoffensive Musikunterricht, hrsg. im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. von Jörg-Dieter Gauger und Hermann Wilske, Freiburg i.Br./Berlin/Wien 2007, S. 57-75
  • Tasten-Training. Klassenmusizieren mit Keyboards, in: Aktiv hören – innovativ gestalten. Kongressbericht 25. Bundesschulmusikwoche Hannover 2004, hrsg. von Hans Bäßler, Mainz 2005, S. 62-70
  • Das „menschlichste Gefühl des Menschen“. Zur Relevanz von Humboldts Konzeption ästhetischer Bildung für die Musikpädagogik, erscheint im Rahmen des Berichtsbandes zum XIII. Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung „Musik und kulturelle Identität“

Herausgeberschaft

  • Kemmelmeyer, Karl-Jürgen/Martin, Kai (Hrsg.): Expertenrundgespräch zur Kooperation musikpädagogischer Forschung in Deutschland, Hannover 2004
  • Seit dem Jahr 2004 Mitautor, seit 2005 Mitherausgeber des Unterrichtswerks Spielpläne (Klett), hrsg. von Karl-Jürgen Kemmelmeyer, Kai Martin, Rudolf Nykrin, Anke Haun